... First Choice Second Hand

Ausgesuchte Vintage-Mode

Mit SECONDVINTAGE ergänzt Hanau sein Pop-Up-Angebot um eine modische Perle, in der Jung und Alt einzigartige Lieblingsstücke präsentiert werden.

Noah ist gerade mal 19 Jahre alt und hat sich mit dem Verkauf von nachhaltiger Vintage-Kleidung längst überregional einen Namen gemacht. Sein Online-Shop ist dabei derart erfolgreich, dass er die „gebrauchte Mode“ für alle Geschlechter und Altersstufen endlich auch in einem Pop-up-Store mitten im Herzen Hanaus live präsentieren wird. Das Geheimnis hinter SECONDVINTAGE liegt möglicherweise in der Auswahl der Kleidung begründet: Hier geht es nicht um alte, abgenutzte oder Hauptsache günstige Klamotten, sondern um ausgesuchte, hochwertige Qualität diverser Outfits, die einfach ewig lange halten und in zwanzig Jahren eben auch noch Freude machen. Es sind originale Labels aus den 1960er bis 90er Jahren, die hier gefeiert werden. Beim Kauf dieser vor Jahrzehnten produzierten und getragenen Kleidung wird natürlich auch die Umwelt maßgeblich entlastet und dem Fast Fashion-Trend Einhalt geboten. Das trifft den Zeitgeist, verändert das Konsumverhalten, schärft das Bewusstsein – und sieht absolut fresh aus!  

#savetheplanet: www.secondvintage.de

Noah Naber hat aus seiner Leidenschaft ein Geschäftsmodell entwickelt


Der 19-jährige Noah Naber aus Reichelsheim vertreibt im Pop-up-Store Second Vintage an der Nürnberger Straße Mode aus den 80er und 90er Jahren.

 

Was der Opa früher mit Möbeln gemacht hat, führt der Enkel mit Klamotten fort. Noah Naber ist sozusagen familiär vorbelastet. Der 19-Jährige hat ein Faible für Vintage-Kleidung aus den 80er und 90er Jahren. Aus dieser Leidenschaft hat er ein Geschäftsmodell entwickelt: Im Second Vintage an der Nürnberger Straße vertreibt er Secondhand Mode.

Hanau – Außerdem hat er einen Onlineshop. „Wahrscheinlich habe ich meine Leidenschaft für Gebrauchtes in die Wiege gelegt bekommen“, sagt der Reichelsheimer und erinnert sich daran, wie er seinen Großvater damals oft beim Altmöbelkauf, beim Restaurieren und Verkaufen begleitet hat.

Altes, aber Wertiges wieder zu verwenden – daraus hat Naber vor anderthalb Jahren, nach seinem Fachabi an der Friedberger Waldorfschule, eine Geschäftsidee entwickelt. „Ich habe mir Youtube-Videos über die großen Thrift-Shops, die Secondhand-Läden in den USA, angeschaut. Dort ist die Vintage-Szene riesig. Das hat mich inspiriert. Auch, weil ich persönlich die Sachen einfach schön finde. Sie sind einzigartig, ausgewaschen, nicht von der Stange und nachhaltig.“

Naber hat Spaß daran, die Stücke aufzustöbern, und freut sich, wenn er ausgefallene, seltene Teile findet. Dieses Erlebnis vermittelt er auch seinen Kunden im Laden, indem er die Kleidung dort nicht nach Größe oder Farbe ordnet. „Die Leute sollen suchen, selbst diese Erfahrung machen und ihren ganz persönlichen Schatz finden“, sagt er.

Begonnen hat alles damit, dass Naber auf Flohmärkten Kleidung für sich selbst gesucht hat. Meist kaufte er die Teile, ohne sie vorher anzuprobieren. Was nicht passte, verkaufte er im Internet weiter. Und merkte schnell, dass das Interesse daran groß war und die Leute bereit waren, mehr zu bezahlen. Schnell war die Idee zum Onlineshop geboren. Mittlerweile bezieht er die Ware größtenteils von Textil-Recyclern, Händlern, die der breiten Masse meist unbekannt sind.

Die Möglichkeit, sich für drei Monate mit einem echten Ladengeschäft im Pop-up-Store der Stadt Hanau auszuprobieren, sei ein Traum. „Mein Vater hatte davon im Fernsehen gehört, mir Bescheid gesagt, und ich habe mich gleich beworben und schnell eine Zusage bekommen“, erzählt der Jungunternehmer. Jetzt darf er seine Klamotten-Fundstücke auf 200 Quadratmetern präsentieren und sagt: „Ich mache das, was mir Spaß macht. Klar hat das auch mit Business zu tun, aber der Spaß steht im Vordergrund.“

Mindestens 20 Jahre und älter sind die Klamotten, die Naber auf der Stange hängen hat. Und wecken dadurch manch nostalgischen Gedanken der heute über 40-Jährigen. Aber auch Senioren finden den Weg ins Second Vintage. „Es ist so klasse, genau das hat Hanau gefehlt“, sagt etwa Renate Blumöhr, bald 84 Jahre alt und früher selbst Inhaberin eines großen Bekleidungsgeschäfts in der Nachbarschaft. „Noah hat Dinge im Sortiment, die ich früher selbst bei mir verkauft habe. Jetzt sehe ich sie hier wieder, das ist toll.“

Zu Nabers Kunden gehören aber vorwiegend Leute vom Teenageralter bis Ende 20. „Die Leute müssen es verstehen“, sagen Blumöhr und Naber und meinen das Prinzip Secondhand. Deshalb hat er auf eine der breiten Säulen, die die Ladendecke tragen, auch eine Art Anleitung gedruckt. „Think unisex“, steht da und: „Sei offen und kreativ.“ Bis dato sei der Zulauf „besser als erwartet“. Falls das so bleibt, würde er den Mietvertrag gerne verlängern.

Infos im Internet

secondvintage.de

Von Kerstin Biehl

Collegejacken, Sweater oder die einst heiß geliebten 501-Jeans – Vintage-Liebhaber werden im Store fündig.

Neue Pop-up-Stores: Kulinarische Produkte und Vintage-Mode

Petra und Jörg Leroy, die schon seit Jahren in der Top-Gastronomie engagiert sind, wollen bei LEROY’S Kulinarisches und Schönes ihre kulinarischen und schönsten Lieblingsprodukte für jeden erlebbar machen. - Fotos: Hanau Marketing GmbH 

Das Einkaufs- und Erlebnisangebot in der Stadt wird ab Montag, 1. November, mit neuen Pop-up-Stores weiter "aufgeladen": Im Rahmen des Stadtentwicklungsprogramms "Hanau aufLADEN" hat die Hanau Marketing GmbH (HMG) als zweiten Pop-up-Store an der Ecke Schnurstraße/Nürnberger Straße das frühere "Cecil"-Ladengeschäft angemietet. Dort wird als Untermieter "LEROY’S Kulinarisches & Schönes " einziehen, ein Concept-Store "für unvergessliche kleine & große kulinarische Momente.

Gleichzeitig gibt es im bestehenden ersten Pop-up-Store an der Nürnberger Straße 28 einen Betreiberwechsel: Dort feiert der Laden "Secondvintage" Neueröffnung. Inhaber ist der 19-Jährige Noah Naber, der nachhaltige Vintage- und Secondhand-Kleidung aus vergangenen Jahrzehnten "für alle Geschlechter und Altersstufen" vertreibt.

Zwei neue "Komplizen"

Der Junggründer Noah Naber verfolgt mit seinem Unternehmen Secondvintage nachhaltige Ziele.

"Das Interesse, sich in Hanau anzusiedeln, ist nach wie vor groß. Das zeigt, dass wir mit unserem Programm ‚Hanau aufLADEN‘ und den vielfältigen Maßnahmen auf dem richtigen Weg sind", freut sich Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. "Wir freuen uns, zwei neue ‚Komplizen’ mit außergewöhnlichen Geschäftsideen für unsere Innenstadt gewonnen zu haben."

Die augenzwinkernd "Komplizen" genannten Mitstreiterinnen und Mitstreiter des Stadtentwicklungsprogramms hatten sich bei der Hanau Marketing GmbH mit ihren Geschäftsideen beworben und den Zuschlag für eine Förderung durch "Hanau aufLADEN " erhalten. Diese besteht unter anderem aus stark reduzierten und umsatzbezogenen Mieten mit kurzen Vertragslaufzeiten.

"Wir ermöglichen neuen Geschäftsideen damit einen möglichst risikofreien Start", erläutert Martin Bieberle, Geschäftsführer der HMG. Gleichzeitig werde damit Ladenleerstand vermieden. Bieberle: "Im Idealfall tragen sich die Geschäftskonzepte mittelfristig selbst, und die Komplizen bereichern dauerhaft das Stadtbild."

Wer Interesse hat, eine ungewöhnliche Geschäftsidee oder ein frisches Laden-Konzept über drei Monate lang in einem der Hanauer Pop-up-Läden umzusetzen, kann über die Mailadresse info@hanau-marketing-gmbh.de Kontakt mit der Hanau Marketing GmbH aufnehmen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage www.hanauaufladen.jetzt. (pm)